Zur Kinderfreizeit 2008 am letzten Septemberwochenende im Jugendcamp Uslar erreichte uns folgender Bericht von Sarah Delis. Vielen Dank dafür Sarah.

Das Jugendcamp Uslar

Dieses Jahr sind wir, die Diabetes Gruppe "Diabolinus", in ein Jugendcamp nach Uslar gefahren. Am Freitag ging es los. Lustig war, dass dort auf einem Schild "Vorsicht, Kinder!" stand.

Alle Mädchen und Jungen schliefen in getrennten Sälen auf Holzpodesten. Aber die erste Nacht war ziemlich unruhig und viele von uns hatten Einschlafprobleme. Die Schwestern hatten insgesamt zwei Zimmer mit Betten. Das Grundstück war groß und es gab eine Spielschlucht, wo eine Schlammgrube war. Zum Essen ging es in einen Aufenthaltsraum, in den wir uns auch oben manchmal zusammen gesetzt haben und Regeln besprochen haben. Gesessen haben wir dann auf Fellen.

Das Wichtigste war der Gong, denn wenn der ertönte, haben wir uns entweder zum Essen oder zur Besprechung getroffen.

Am Samstag gab es vormittags verschiedene Angebote, man konnte zwischen Bogenschießen, Kartoffeln schälen in der Küche oder Speckstein verzieren wählen. Ich habe das Speckstein-Angebot genommen. Auf meine beiden Specksteine habe ich zwei alte Indianerzeichen eingeritzt, erstens das Zeichen für Frieden und zweitens das Zeichen für Baum und Natur.

Am Nachmittag konnten wir wieder in der Spielschlucht spielen, wo es jetzt Schaufeln und Seile gab oder wir konnten mit Perlen und kleinen Muscheln Armbänder herstellen.Zuerst haben Sophie und ich uns Armbänder gebastelt und danach in der Spielschlucht eine Schaukel mit Rückenlehne und Fußstütze gebaut. Die Schaukel war richtig gemütlich.

Das Essen war sehr lecker und frisch und abwechselungsreich. Die Betreuer Jörg und Malte waren auch nett.

Gegenüber von dem Camp war eine Pferdekoppel. Es standen viele Pferde und Ponys darauf. Ein Schimmel war ganz besonders schön. Sophie und ich waren jeden Tag dort, und immer wenn wir da standen kam der Schimmel zu uns, er war total lieb. Wir haben ihn auf den Namen Prinz Benny getauft. Samstag Abend haben wir noch Stockbrot gebacken und eine schöne gruselige Nachwanderung gemacht. Danach waren wir alle todmüde und sind viel besser eingeschlafen als in der Nacht vorher.

Am Sonntag war es morgens relativ stressig, da wir unsere Koffer packen und die Räume fegen mussten. Aber die Zeit reichte doch noch und es wurde ein schöner letzter Tag.

Ich fand es im Camp Uslar sehr schön, obwohl es schade war, dass es keine Tiere gab.

Viele Grüße eure Sarah! smile


Einen weiteren Bericht hat Henrik Steding verfasst. Auch Dir von dieser Stelle herzlichen Dank.

In Uslar war es sehr schön. Vor allen Dingen hat mir die Spieleschlucht und das Bogenschießen gefallen. In der Spieleschlucht haben wir tolle Sachen aufgebaut und damit gespielt. Toll war auch, dass wir alles bis Sonntag aufgebaut lassen durften. Das Essen war super-lecker und die Betreuer haben uns viel Programm geboten.

Mir hat auch gefallen, dass das Camp so ein großes Gelände umfasst. Die Leute dort waren alle total nett.

Wie immer, wenn wir Diabolinus- Kinder etwas zusammen unternehmen, war es besonders schön, dass Blutzuckermessen, Essen wiegen und bolen für alle selbstverständlich und normal war. Keiner hat blöd geguckt, oder Sprüche geklopft. Meine Werte waren prima am Wochenende und ich weiß, dass meine Eltern keine Angst haben, mich auf "Reisen" zu schicken.

Das Lagerfeuer zum Abschluss war sehr schön, nur die "Gruselgeschichte" hätte etwas spannender sein können. Wahrscheinlich wäre es dann aber für die Kleineren zu unheimlich geworden.
Wir hatten eine sehr schöne Zeit im Camp in Uslar! Ich würde jederzeit wieder dorthin fahren und ich kann allen nur empfehlen, dort mal eine Freizeit mitzumachen.