Anfang Oktober waren 20 Kinder mit Diabetes und sechs Betreuer zu einer Freizeit auf dem Ponyhof Hagedorn in Steimbke-Lichtenhorst. Dank mehrerer Sponsoren konnten wir die Freizeit zu einem wirklichen geringen Kostenbeitrag für die Mitreisenden durchführen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank, vor allem im Namen der mitgereisten Kinder. Ein weiterer Dank gebührt den Betreuern, die Ihre Freizeit geopfert haben und damit die Fahrt erst möglich gemacht haben.


Heute erreichte uns ein erster Bericht eines teilnehmenden Kindes, den wir Ihnen auf keinen Fall vorenthalten wollen. Wir hoffen, dass dies auch andere Kinder dazu anspornt, hier ihre Eindrücke zu schildern. Aber zunächst an dieser Stelle vielen Dank an Kimberly Krüger für die folgenden Zeilen:

(Bild nicht gefunden)Hallo,

es war das erste Mal das ich ganz alleine ohne meine Eltern ein Wochenende unterwegs war seit ich Diabetes habe.

Auf dem Ponyhof Hagedorn fand ich es sehr schön. Am besten hat mir der Ausritt gefallen. Aber auch der riesige Spielplatz, die Boxen wo z.B. die Meerschweinchen drin waren fand ich klasse.

Wir schliefen in verschiedenen Hütten, die hatten alle Namen. Unsere hieß "Räuberhöhle". Das Essen auf dem Hof war so naja, fand ich jedenfalls.

Das schönste Erlebnis war als wir gesehen haben wir eine Katze Babys bekam. Leider haben nicht alle überlebt.

Wir durften auch voltigieren, das hat mir viel Spaß gemacht. Schön war aber auch als ich am Sonntag wieder zu Hause war.

Liebe Grüße Eure Kimberly


Ein weiterer Bericht zu dieser Freizeit wurde von Sarah Delis verfasst. Auch Dir, Sarah vielen Dank dafür.

Auf dem Ponyhof Hagedorn

Auf dem Ponyhof Hagedorn durften wir mit Fahrzeugen wie Kettcars auf einer riesigen Hoffläche herumsausen. Es gab auch eine Streichelwiese, dort waren viele Ziegen und zwei süße Esel. Meerschweinchen waren auch auf dem Hof, Weibchen und Männchen waren getrennt und diese konnte man in den Arm nehmen oder mit dem Gras, was im Käfig lag, füttern.

Die fortgeschrittenen Reiter bekamen ein eigenes Pflegepony, aber die Anfänger mussten sich zu zweit ein Pony teilen. Mein Pony war ein Hafflinger und hieß Tanja. Wir ritten mit den Pferden in der Halle bzw. draußen und nach dem Mittagessen konnten wir auch einen Ausritt machen, allerdings wurden alle geführt. Wir haben einmal voltigiert, bei Schritt ist das einfach, aber beim Galopp war das schon ganz schön schwierig. Ich habe oft auf dem Holzpferd geübt.

Es gab zum Schlafen einzelne Hütten, die sehr tolle Namen hatten, z.B. "Räuberhöhle", "Fuchsbau" oder "Dachsbau". In jeder Hütte schliefen vier bis sechs Personen. Bei dem gemeinsamen Waschraum brauchten wir eine Regelung, weil es sonst zu voll wurde.

Das Essen hat mir sehr lecker geschmeckt, morgens gab es Brötchen oder Corn-Flakes, mittags gab es Pfannekuchen oder Nudeln und abends Brot und Brötchen mit Aufschnitt.

Wir haben uns alle gut verstanden und es hat mir viel Spaß gemacht. Ich würde gern mal wieder mitfahren.


Der dritte Bericht wurde von Wiebke Grupe verfasst. Die Erzählperspektive ist diesmal zur Abwechselung die der Eltern. Auch Dir Wiebke, ein herzliches Dankeschön.

Kinder- und Jugendfreizeit auf dem Ponyhof Hagedorn vom 5.-7.10.07

„Könnt ihr euch vorstellen, dass Cornelius mit zur Ponyhoffreizeit fährt?“ – so fragte uns Margit Munz per Telefon. Wir Eltern waren verwirrt „..unser Sohn? - der ist doch erst 6 Jahre alt.“ „Das passt schon“ kam die unverzagte Antwort.

Ich als Mutter wurde schon leicht euphorisch bei dem Gedanken, dass Cornelius das erste Mal ohne Eltern oder Großeltern für knapp 3 Tage verreisen sollte. (Mit drei Jahren wurde bei ihm DiabetesI manifestiert.)

„Klar, Mama, ich will auf jeden Fall mit“, so die forsche Antwort unseres Sohnes auf unsere Frage. Nein, Heimweh würde er nicht bekommen, denn schließlich kenne er ja die Betreuerinnen, vor allem Schwester Kerstin, und die begleitende Ärztin Frau Datz. Außerdem seien da ja noch die großen Jungs und er wolle endlich mal ohne uns sein.

Ohne Sorge, nur mit einem leicht komischen Gefühl, habe ich Cornelius am Freitagmittag auf dem Hauptbahnhof Hannover in die Obhut des Betreuerteams der Ponyhoffreizeit gegeben. Nachdem sich der Zug in Richtung Nienburg in Bewegung gesetzt hatte – hatte ich einfach frei, vor allem auch „messfrei“ – wunderbar.

Bei der Rückkehr zeigte sich unser Sohn begeistert. Natürlich sollte ich ihn gleich beim Voltigieren und Reiten anmelden, klar. Er hat uns genau erläutert, welch gefährliche Sachen auf den Pferden gemacht werden durften „Ich habe im Galopp, Mama, im Galopp, auf dem Pferd gestanden.“ – Zum Glück sprechen die Bilder der Freizeit da eine etwas andere Sprache......

Neben der Reitstunden haben ihm aber auch die vielen „normalen“ Dinge sehr gut gefallen. In den Blockhütten konnte man „was glaubst denn du, Mama“ total viel Quatsch machen – nur mit den großen Jungs zusammen. Und die Großen haben auch vorgelesen, das war eine sehr positive Erfahrung für ihn.

Auch das Außengelände hat für Kinder viel zu bieten: Es muss Unmengen an Meerschweinchen geben und geniale Fahrzeuge aller Art. Dank des guten Wetters konnte auch alles intensiv ausprobiert werden. Und es gab angenehm viel zu Essen, Süßes und all´die Dinge, die ein Kinderherz im Urlaub besonders begehrt.

Bei der Rückkehr war Cornelius richtig beflügelt und hat uns zu Hause enthusiastisch von den neu gewonnenen Eindrücken berichtet. Er will auf jeden Fall wieder mitfahren - und das am Besten in Kürze „wann fahren wir wieder los, Mama?“

Unsere gesamte Familie hat ein wunderbares Wochenende verlebt – ein großes Dankeschön an die Organisatoren, die Sponsoren und das Betreuerteam vor Ort!

Bis zum nächsten Mal

Familie Grupe


Ein weiterer Bericht, den wir Ihnen auch nicht vorenthalten wollen, wurde von Niklas Munz verfasst. Vielen Dank dafür, Niklas.

Ponyhof Hagedorn

Als wir uns am5 Oktober 2007 am Bahnhof trafen waren noch alle guter Laune. Aber da wussten wir ja auch noch nicht, dass wir später in den falschen Bus steigen werden. Ja, genau! Wir sind in den falschen Bus gestiegen, aber der Busfahrer war so freundlich uns nach Feierabend zum Ponyhof zu fahren.

Als wir auf dem Ponyhof ankamen waren alle total begeistert als wir den großen Hof sahen. Es gab Kettcars, eine Hüpfburg, 45 Ponys, 5 Blockhütten und einen riesigen Abenteuerspielplatz mit Piratenschiff, Seilbahn, Schaukeln, Tarzanschaukeln etc.

Als erstes wurden wir auf die Hütten aufgeteilt. Ich war im Taubenschlag, aber es gab auch noch Räuberhöhle, Dachsbau und noch 2 weitere Hütten.

Als wir die Betten bezogen hatten und unsere Sachen in die Regale eingeräumt waren, zeigte uns Frau Hagedorn, die Besitzerin des Hofes, das Gelände. Sie erklärte uns die Regeln, wie z.B. „mit den Kettcars nur auf den gepflasterten Wegen fahren“ und zeigte uns die Pferde bzw. Ponys, die Meerschweinchen, die Ziegen und Esel und die Schweine.

Nach dem Rundgang gab es dann Abendbrot und hinterher wurde ein Lagerfeuer angezündet. Tobias, Henrik und ich gingen als letzte der Kinder ins Bett.

Am nächsten Morgen hieß es um 8 Uhr aufstehen und zum Frühstück gehen. Danach ging es zum Reiten. Henrik und ich bekamen das Pony „Kalle“, eins der großen Ponys. Wir holten alle zusammen die Pferde und dann gingen die Fortgeschrittenen draußen auf den Reitplatz und wir, die Anfänger, in die Reithalle. Da Henrik sich nicht auf Kalle traute, weil er ihm zu groß war, durfte ich als einziger Anfänger reiten, ohne geführt zu werden.

Nach dem Reiten gab es Mittagessen. Für 15 Uhr wurde dann noch eine Voltigierstunde angesetzt. Bis 15 Uhr waren ein paar andere Kinder und ich bei den Meerschweinchen. Als es zum Voltigieren ging waren alle ziemlich aufgeregt. Hinterher machten wir noch einen Ausritt ins Gelände. Ich durfte wieder auf „Kalle“ reiten.

Am Abend waren alle sehr müde und gingen nach dem Abendbrot schnell ins Bett. Trotzdem schliefen Tobias und ich erst um 24 Uhr ein. Der Grund: Wir wollten eigentlich noch den Mädchen aus der Räuberhöhle einen Streich spielen, da sie am Vorabend bei uns dauernd die Tür aufgemacht hatten. Dies taten wir denn aber doch nicht, da Tobias sehr müde war.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück gingen wir noch mal Reiten. Heute musste ich mit Kimberly zusammen reiten, da Henrik mit Tobias zusammen auf einem kleinerem Pony reiten wollte.

Nach dem Reiten packten wir unsere Sachen und gingen zum Mittagessen. Wir bekamen von Roland Hörner, einem Mitarbeiter von Abbott, eine Tüte mit einem Free Style Lite Testgerät, einem T-Shirt, Textmarkern undKugelschreibern.

Nach dem Essen kam der Bus, der uns zurück bringen sollte. Alle waren traurig, dass es nach Hause ging, da sich viele angefreundet hatten. Das Gepäck wurde in den Bus gepackt und alle suchten sich einen Platz. Ich saß in der vorletzten Reihe und spielte mit Sarah, Kimberly, Sophie und Jasmin Wahrheit oder Pflicht. Das war ziemlich lustig.

Als wir um 14.30 Uhr an der Bult ankamen warteten unsere Eltern schon auf uns. Nachdem alles ausgeladen war, hieß es sich verabschieden und ab nach Hause. Wir fanden es so toll, dass wir sofort noch einmal hinfahren könnten.

Ich vermisse „Kalle“ das Pony, die anderen Kinder und die Meerschweinchen, weil wir viel Spaß zusammen hatten.

Bis zum nächsten Mal.

Niklas Munz


Ein Brief mit einem Bericht erreichte uns von Lena Wiemann. Vielen Dank, liebe Lena.

(Bild nicht gefunden)

 


Unsere Vereinsmitglieder haben die Möglichkeit, unter diesem Link die Bilder dieser Veranstaltung anzuschauen.