Archivierte Nachrichten aus den Jahren 2006 und 2007

Neuigkeiten zum Thema Insulinanaloga

Update 30.06.07 - Inzwischen wurde der Abschlußbericht des IQWiG veröffentlicht. Das Ergebnis verheißt allerdings nach wie vor nichts positives. Nähere Infos finden Sie unter den folgenden Links:

Deutscher Diabetiker Bund

DiabSite

Studie zum Einsatz einer Insulinpumpe bei Kindern unter 6 Jahren

Bei unseren Recherchen im Netz stießen wir am 25.04.2007 auf folgenden interessanten Artikel auf den Seiten der diabetes-kids:

Auch junge Kinder profitieren von Insulinpumpe

Diabetische Ketoazidosen lassen sich komplett vermeiden / Rate schwerer Hypoglykämien deutlich niedriger

weiter

UN - Resolution zur Diabetesepidemie

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen genehmigte Ende Dezember 2006 eine bedeutende Resolution, die die weltweite Bedrohung der Diabetesepidemie anerkennt.

Näheres lesen Sie bitte hier (Leider existiert der Artikel nicht mehr im Internet).

Update 10.02.07 - In diesem Zusammenhang gab es eine Beratung und Anhörung von Mitgliedern des europäischen Parlaments. Bitte folgen Sie für Einzelheiten diesem Link (Auch dieser Artikel existiert leider nicht mehr)..

Verordnungsfähigkeit von kurzwirksamen Insulinanaloga ist gefährdet

Dieses Thema hat die Wellen überall sehr hochschlagen lassen. Details entnehmen Sie bitte den folgenden Zeilen und den verlinkten Seiten.

Update 01.03.07 - Werden Insulinanaloga zukünftig doch weiter verordnet? Bei unseren Recherchen im Netz sind wir am heutigen Tag auf folgende sehr interessante Mitteilung auf der Homepage des deutschen Diabetiker Bundes gestoßen. Wir möchten Sie zunächst nicht weiter kommentieren. Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Sie finden den Artikel unter dem Datum 22.02.07.Wie immer folgen Sie am einfachsten diesem Link.

Update 29.11.06 - Am 16.11.2006 fand im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) eine Anhörung zu den Stellungnahmen, die beim IQWiG nach der Veröffentlichung des Vorberichts eingegangen waren, statt. Etliche Teilnehmer verließen die Veranstaltung allerdings schon vor Beginn unter Protest. Lesen Sie dazu den Artikel auf der Homepage der Diabetes-Kids ((leider nicht mehr vorhanden). Der Deutsche Diabetiker Bund hat inzwischen einen Aufruf zu einer Protestaktion am 2.12.06 vor dem Institut herausgegeben. Näheres hierzu unter www.diabetikerbund.de/index.htm.

Update 16.10.06 - Für die Typ 2 - Diabetiker, die schon länger mit der Problematik zu kämpfen haben, scheint sich sich jetzt eine Lösung anzubahnen. Einen Übersicht über die Vorgänge der vergangenen Monate und Reaktionen entnehmen Sie bitte der Seite des Deutschen Diabetiker Bundes.

Einen Artikel sowie einen Kommentar der Nienburger Tageszeitung “Die Harke” zu diesem Thema finden Sie im Bereich Presse.


Am 15.09.06 erreichte uns über die “Diabetes-Kids.de” folgende Nachricht zum Thema “Kostenerstattung bei kurzwirksamen Insulinen”. Ein Großteil unserer Mitglieder wäre davon direkt betroffen !!!

Weiterhin erhielten wir zum selben Thema eine Email von Herrn Prof. T. Danne, die Sie hier ebenfalls nachlesen können.

Bitte beachten: Ihre / Eure Reaktion (Näheres dazu siehe unten) muss unbedingt bis Ende September 2006 erfolgen !!!

Für weitere Infos nutzen Sie bitte, die angegebenen Links oder die Kontaktmöglichkeiten unseres Vereins.


Bitte unterstützen auch Sie diesen Aufruf, um unseren Kindern auch zukünftig eine optimale Versorgung gewährleisten zu können !!!


Auszug aus der Email der Diabetes-Kids:

Aus Sorge um eine zukünftig möglichst gute Behandlung unserer Kinder mit Typ 1 Diabetes wenden wir uns GANZ DRINGEND an euch, um Eltern und betroffene Kinder und deren Diabetesteams über geplante drastische Veränderungen in der Insulinversorgung in Deutschland zu informieren.

Die Erstattung von kurzwirksamen Analoga (Humalog, Novorapid, Apidra) für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Patienten mit Typ 1 Diabetes ist akut gefährdet. Nach der neuesten Diabetes-Kids Umfrage im Sommer 2006 würde dies sage und schreibe 62% aller Kinder und Jugendlichen betreffen.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 4.9. den Vorbericht zur Anwendung von kurzwirkenden Insulinanaloga bei Typ 1 Diabetes veröffentlicht.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass keine ausreichenden Daten vorliegen, um eine Kostenübernahme der Krankenkassen für schnelle Insulinanaloga weiter zu rechtfertigen. Nach heutigem System der Kostenerstattung bedeutet dies, dass die Kosten für diese Medikamente nicht erstattet werden, so lange preiswertere Alternativen bestehen (Normalinsulin ist im Tagesdurchschnitt bei Erwachsenen 30 Cent billiger). Dies hat natürlich erhebliche Folgen für die Patienten, die weiterhin Humalog, Novorapid oder Apidra verwenden wollen.

Es ist daher sehr wichtig, dass möglichst viele Betroffene, deren Eltern und Diabetesteams ihre Stimme erheben und die Frist verstreicht zum Ende diesen Monats. Es eilt also ganz fürchterlich.

Nähere Informationen und Formblätter dazu unter http://www.diabetes-kids.de/neues/4.html (nicht mehr existent)

Eine Diskussion zu diesem Thema gibt in unserem Forum.

Vielen Dank im Voraus für euer engagiertes Eingreifen um diese Situation abzuwenden.


Email von Herrn Prof. T. Danne:

Liebe Eltern eines Kindes mit einer Insulinpumpe,

aus Sorge um eine zukünftig möglichst gute Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Typ 1 Diabetes wende ich mich als Kinderdiabetologe an Sie, um Eltern und betroffene Kinder und deren Diabetesteams über geplante Veränderungen in der Insulinversorgung auch für Insulinpumpenträger, die kurzwirksame Insulinanaloga in Deutschland verwenden, zu informieren.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 4.9. den Vorbericht zur Anwendung von kurzwirkenden Insulinanaloga bei Typ 1 Diabetes veröffentlicht. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass keine ausreichenden Daten vorliegen, um eine Kostenübernahme der Krankenkassen für schnelle Insulinanaloga weiter zu rechtfertigen. Nach heutigem System der Kostenerstattung bedeutet dies, dass die Kosten für diese Medikamente nicht erstattet werden, so lange preiswertere Alternativen bestehen (Normalinsulin ist im Tagesdurchschnitt bei Erwachsenen 30 Cent billiger). Dies hat natürlich erhebliche Folgen für die Patienten, die weiterhin Humalog, Novorapid oder Apidra in der Pumpe verwenden wollen.

Wenn Sie mit dem Vorgehen des IQWiG nicht einverstanden sind, ist es am besten, wenn Sie eine individuelle Stellungnahme formulieren würden. Ein "Standardschreiben" kann leicht als "nicht substanziell" (nach Def. des IQWiG) übergangen werden.

Am besten wäre es, durch das zusätzliche Belegen der persönlich protokollierten Therapieergebnisse mit kurzwirksamen Insulinanaloga in Form einer Fallstudie (im besten Fall sogar im Vergleich zur Therapie unter Normalinsulin) die Dringlichkeit und Bedeutung für die Insulinpumpenträger (genauso natürlich für Patienten mit Injektionstherapie) deutlicher werden würde.

Bitte achten Sie auf die Einhaltung der im vorangegangenen Schreiben ausgeführten Formalien (Unterschriften, Formblatt, Interessenskonfliktbescheinigung).

Die Krebsspezialisten haben im Falle des IQWiG-Berichts über die Stammzelltherapie mit Erfolg erreicht, dass der Bericht überarbeitet werden muss. Allen die mit dem Bericht über kurzwirksame Insulinanaloga bei Typ 1 Diabetes nicht einverstanden sind, sollte dies Mut machen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. T. Danne

Sprecher der AGPD

Spätestens seit den Beurteilungen des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zum Nutzen von Analoginsulin und der damit verbundenen Verordnungsfähigkeit ist dieses Institut bei den meisten Diabetikern in ein sehr negatives Licht gerückt. Entsprechend aufmerksam werden alle Veröffentlichungen dieses Instituts mit Argusaugen beobachtet...

In einer Pressemitteilung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) wird über eine Studie zur Lebensqualität jugendlicher Typ 1 Diabetiker berichtet. Diese Studie wurde über Jugendliche im Alter von 13 und 21 Jahre erstellt.

Laut einer Pressemitteilung der Medtronic Deutschland GmbH vom 21. August 2007 wollen beide Unternehmen gemeinsam ein neues Blutzuckermessgerät vermarkten, dass unserer Meinung nach für Pumpenträger sehr interessant werden könnte. Den genauen Inhalt der Presseerklärung lesen Sie bitte auf der Seite von Medtronic.

Nicht nur Diabetes ist ein Thema mit dem wir uns jeden Tag auseinandersetzen müssen. Bei unseren Recherchen im Netz sind wir heute auf einen sehr interessanten Artikel gestossen, der darüber berichtet, dass zunehmend mehr Kinder mit motorischen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Lesen Sie mehr auf der Seite Diabetes-Risiko.de (Dieser Artikel ist leider nicht mehr online).